Veröffentlicht auf: 29/08/2025
Alles, was du über die legendäre Haze-Genetik wissen musst
Egal, ob du ein erfahrener Cannabisliebhaber bist oder gerade erst in die faszinierende Welt der begehrtesten Genetiken eintauchst – die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass dir der Name Marijuana Haze bereits begegnet ist. Dieser Name, der inzwischen zu einer Ikone geworden ist, weckt Assoziationen an zitrusartige und würzige Aromen, starke psychoaktive Effekte und eine faszinierende, tiefgründige Geschichte.
In diesem Text werden wir jeden Aspekt der Haze-Cannabis vertiefen, eine der weltweit bekanntesten und anerkanntesten Sorten. Wir analysieren ihre Besonderheiten, ihre historischen Ursprünge, die wichtigsten Varianten und die Gründe, warum sie so populär bleibt – auch bei denen, die Cannabis-Samen online kaufen, wie etwa die Samen, die Sensoryseeds anbietet.
Die Eigenschaften der Haze-Genetik
Die Haze ist eine Cannabis-Genetik, die überwiegend den Sativa-Sorten zugeordnet wird. Das bedeutet, dass sie im Gegensatz zu Indica eher stimulierende und energetisierende Effekte auf das geistige Befinden erzeugt, ideal für den Tagesgebrauch und besonders geschätzt von denen, die Kreativität, Fantasie und gute Laune fördern möchten. Aber was macht die Haze wirklich besonders?
Zunächst zeichnet sie sich durch ihr imposantes Wachstum und ihre schlanke Morphologie aus. Haze-Pflanzen wachsen kräftig und benötigen oft viel Platz, um ihr volles Potenzial zu entfalten. Die Blätter sind dünn und langgezogen, ein klassisches Merkmal der Sativa. Ein weiteres charakteristisches Merkmal ist der relativ lange Blütezyklus, der bei traditionellen Varianten bis zu 12-14 Wochen dauern kann. Heutzutage gibt es dank Fortschritten in der Kreuzung jedoch auch autoflowering Haze-Cannabissamen und schnell blühende (fast flowering) Sorten, die die Wachstumszeit erheblich verkürzen.
Einer der am meisten geschätzten Aspekte der Haze ist ohne Zweifel ihr unverwechselbares und reichhaltiges Aromaprofil: Ein komplexer Duftmix, der würzige, zitrusartige, süße und erdige Noten vereint und schon vor dem Anzünden die Sinne anspricht. Der Geschmack entspricht dem Aroma und bietet oft fruchtige, frische Empfindungen mit einem anhaltenden Nachgeschmack, der an Weihrauch oder edle Holzessenzen erinnern kann.
Was die Wirkung betrifft, ist die Haze vor allem für ihre vorwiegend geistige Wirkung bekannt: Sie stimuliert den Geist, fördert soziale Interaktion und verleiht eine ausgeprägte Motivation zum Handeln. Aufgrund dieser Eigenschaften wird sie oft in kreativen oder künstlerischen Umgebungen gewählt, wo ihre Fähigkeit, die Wahrnehmung zu erweitern und einen Zustand klarer Euphorie zu erzeugen, besonders geschätzt wird.
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Geschichte und Herkunft der Cannabis Haze
Die Cannabis Haze hat ihre Wurzeln tief in der kalifornischen Gegenkultur der 1960er und 1970er Jahre, einer Zeit sozialen Umbruchs, psychedelischer Experimente und großer Offenheit für neue Sinneserfahrungen. Gerade in diesem kulturellen Umfeld entstand eine der ikonischsten Sorten in der Geschichte des Cannabis. Laut den zuverlässigsten Quellen wurde die Haze in der Region Santa Cruz in Kalifornien von zwei Züchtern entwickelt, die unter dem Pseudonym „The Haze Brothers“ bekannt sind.
Angezogen vom Potenzial reiner Sativa-Sorten begannen die beiden Züchter, Genetiken aus tropischen und äquatorialen Gebieten zu kreuzen. Zu den verwendeten Sorten gehörten Thai, Mexican Sativa, South Indian Sativa und Colombian Gold, jeweils ausgewählt wegen ihrer aromatischen, psychoaktiven und strukturellen Eigenschaften. Ihr ehrgeiziges und visionäres Ziel war es, die Komplexität und Kraft dieser exotischen Linien in einer einzigen Pflanze zu vereinen.
Das Ergebnis war beeindruckend: Die erste echte Haze entstand, gekennzeichnet durch kräftiges Wachstum, einen intensiven Duft und eine starke, lang anhaltende zerebrale Wirkung. Allerdings war die lange Blütezeit – die bei manchen Varianten über 16 Wochen betragen konnte – sowie die hohe Wuchshöhe eine Herausforderung für den Anbau, insbesondere bei begrenztem Platz oder mangelnder Erfahrung.
In den USA jener Jahre, wo die Repression gegen den Cannabisanbau zunahm, drohte die Haze-Genetik verloren zu gehen. Dank eines Treffens mit einem weiteren visionären Züchter, Sam the Skunkman, konnte die Haze gerettet und neu belebt werden. Sam, bereits bekannt für die Entwicklung der berühmten Skunk #1, war fasziniert von der Haze-Genetik und brachte sie in den frühen 1980er Jahren mit nach Europa, als er in die Niederlande zog.
Genau in den Niederlanden erlebte die Haze ihre Wiedergeburt. Die niederländische Cannabisszene war viel toleranter und fortschrittlicher als die amerikanische und bot einen fruchtbaren Boden für Kreuzungen und genetische Selektion. Sam teilte seine Genetiken mit einer weiteren Schlüsselfigur: Neville Schoenmaker, Gründer der legendären Seed Bank of Holland (später bekannt als Sensi Seeds). Neville stabilisierte die Haze weiter, indem er sie mit Indica-Sorten kreuzte, um die Blütezeit zu verkürzen und die Erträge im Indoor-Anbau zu verbessern, wodurch zugänglichere Versionen wie Northern Lights x Haze entstanden.
Diese Kreuzungen markierten den Beginn einer neuen Ära für die Haze-Genetik. Sie wurde nicht nur zu einem Grundpfeiler der Samenangebote in niederländischen Coffeeshops, sondern inspirierte auch Hunderte von Züchtern in ganz Europa und weltweit. So entstanden neue Linien wie Silver Haze, Super Silver Haze und Amnesia Haze, die alle zu Legenden der globalen Cannabisszene wurden.
Im Laufe der Jahre wurde die Haze-Genetik kontinuierlich verbessert und besser an die Bedürfnisse moderner Züchter angepasst: Heute sind dank jahrzehntelanger Kreuzungen und gezielter Selektionen feminisierte Cannabissamen, autoflowering und schnell blühende Varianten dieser Sorte erhältlich. Dennoch ist die ursprüngliche Essenz der Haze – ihre psychoaktive Intensität, ihr reichhaltiges Aroma und ihre spirituelle Kraft – unverändert geblieben, was sie zu einer der ikonischsten und beliebtesten Cannabissorten aller Zeiten macht.
Die wichtigsten Haze-Cannabis-Typen
Im Laufe der Zeit sind aus der Haze-Familie verschiedene Varianten entstanden, von denen jede durch besondere Eigenschaften einzigartig ist. Im Folgenden betrachten wir die bedeutendsten Sorten im Detail.
Amnesia Haze
Als eine der bekanntesten und beliebtesten Sorten gilt Amnesia Haze, die hohe Potenz mit einem frischen, zitrusartigen Geschmack verbindet. Sie erzeugt eine intensive und langanhaltende geistige Wirkung, ideal zur Förderung der Kreativität. Häufig wird sie auch als autoflowering Cannabis-Samen und feminisierte Marihuana-Samen angeboten, wodurch sie für Züchter aller Erfahrungsstufen zugänglich ist.
Lemon Haze
Wie der Name schon sagt, zeichnet sich diese Sorte durch ein starkes Zitronenaroma und -geschmack aus. Sie entstand aus der Kreuzung von Silver Haze und Lemon Skunk. Ihr Effekt ist lebhaft und anregend – perfekt für diejenigen, die einen klaren und produktiven „High“-Zustand suchen.
Silver Haze
Ein echter zeitloser Klassiker, wurde Silver Haze von niederländischen Züchtern entwickelt, um eine kompaktere und schneller blühende Version der Haze zu schaffen. Trotz des charakteristischen Sativa-Profils verfügt diese Sorte über optimierte Eigenschaften für den Indoor-Anbau. Sie ist oft als Fast-Flowering-Cannabis-Samen erhältlich.
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Super Silver Haze
Super Silver Haze ist eine weiterentwickelte Form der Silver Haze und wurde mehrfach international ausgezeichnet. Diese Sorte ist bekannt für ihre leuchtenden Trichome und ihren langanhaltenden euphorischen Effekt. Sie ist die ideale Wahl für alle, die höchste Qualität suchen.
Purple Haze
Berühmt auch dank des gleichnamigen Songs von Jimi Hendrix, zeichnet sich diese Sorte durch violette Blüten und eine ausgeprägte psychedelische Wirkung aus. Der süße, fruchtige Geschmack bereichert das sensorische Erlebnis zusätzlich.
Die Vorteile der Haze-Sorten
Sich für eine Haze-Sorte zu entscheiden bedeutet, eine Genetik mit zahlreichen Vorteilen zu wählen – sowohl für den Konsumenten als auch für den Anbauer. An erster Stelle stehen die Wirkungen: Wer eine lebhafte und anregende geistige Erfahrung sucht, findet in der Haze den idealen Begleiter. Im Gegensatz zu den oft sedierenden und entspannenden Indica-Sorten fördern Haze-Sorten die geistige Aktivität, die Geselligkeit und eine Verbesserung der Stimmung.
Was Geschmack und Aroma betrifft, können nur wenige Genetiken mit der Komplexität der Haze mithalten. Ihre würzigen, zitrusartigen und manchmal auch blumigen oder holzigen Noten sind eine wahre Freude für den Gaumen und begeistern selbst erfahrene Terpenkenner.
Ein weiterer Vorteil, der nicht unterschätzt werden sollte, ist die Vielfalt der verfügbaren Samen. Dank Fortschritten in der Züchtungstechnik ist es heute möglich, autoflowering Samen, feminisierte Samen oder Fast-Flowering-Samen auch für die wichtigsten Haze-Varianten zu erwerben. Das ermöglicht es den Anbauern, die Eigenschaften dieser Genetik bei verkürzten Anbauzeiten und einfacherer Handhabung zu nutzen.
Nicht zuletzt darf man das ästhetische Erscheinungsbild vieler Haze-Sorten nicht außer Acht lassen: Von den mit glänzendem Harz überzogenen Blüten bis hin zu violetten oder silbrigen Farbtönen sind diese Pflanzen ein echtes visuelles Highlight.
Fazit
Marijuana Haze ist weit mehr als nur eine Cannabissorte: Sie ist eine Ikone, eine Legende und ein Grundpfeiler der globalen Cannabiskultur. Ihre faszinierenden Ursprünge, die Tiefe ihrer Wirkung und die Vielzahl ihrer Varianten machen sie zu einer unverzichtbaren Wahl für jeden Enthusiasten und zu einer spannenden Möglichkeit für alle, die mit dem Anbau beginnen möchten.
Mit dem Saatgut-Sortiment von Sensoryseeds – darunter autoflowering Samen, feminisierte Samen und Fast-Flowering-Samen – kannst auch du die Geheimnisse dieser außergewöhnlichen Genetik entdecken. Unabhängig von deinem Erfahrungsstand bietet dir die Haze ein einzigartiges sensorisches Erlebnis, geprägt von Qualität, Geschichte und unvergleichlicher Kraft.