Die Keimdauer bei selbstblühenden Samen

DIE KEIMDAUER BEI SELBSTBLÜHENDEN SAMEN

Alles was sie über die keimung von selbstblühenden Hanfsamen wissen müssen.

Möchten Sie die genauen Details über die Keimdauer von selbstblühenden Hanfsamen erfahren? Vorab sollten Sie wissen, dass selbstblühende Cannabissamen wie normale Samen und ausschließlich feminisierte Samen sind; D.h. sie wachsen auf die gleiche Art und Weise.

Die Unterschiede liegen allein darin, dass das Wachstum von selbstblühenden Cannabispflanzen und ihrer Blüte viel schneller ist als bei andere Arten. Darüber hinaus wachsen und reifen die Blüten unabhängig von der Menge an Licht und Dunkelheit.

Der Keimprozess ist derselbe wie bei feminisierten oder regulären Pflanzen; Nur die Art und Weise wie die Pflanzen von Züchtern behandelt werden, nachdem die Triebe herauskommen, ist anders.

Wie lange dauert es also bis selbstblühende Samen wachsen?

Temperaturen und Keimdauer von selbstblühenden Samen

Keimtemperaturen von Autoflowering Samen

Wie bei anderen Arten von Marihuanasamen beginnen selbstblühende, feminisierte Samen nach zwei bis vier Tagen, nachdem der Züchter sie gepflanzt hat, zu keimen. Damit der Keimprozess erfolgreich verläuft, ist es notwendig die Samen strikt im Dunkeln und die richtige Temperatur in der Wachstumsumgebung zu halten.

Im Allgemeinen wachsen Cannabissamen bei unterschiedlichen Temperaturen. Allerdings beträgt die optimale Lufttemperatur etwa 27ºC und circa 25ºC für Erde, Baumwolle und/oder Wasser. Die Züchter machen sich selten Sorgen über kleine Temperaturschwankungen, auch weil sich selbstblühende Pflanzen gut an mehr oder weniger alle Wetterbedingungen anpassen können.

In jedem Fall können sie verschiedene Methoden anwenden, um die Temperatur zu senken oder zu erhöhen. Beispielsweise können LED-Lampen für die erste Periode der Samenentwicklung (einschließlich der Keimung) verwendet werden; bspw. wenn die Umgebung übermäßig heiß ist oder bei Ventilatoren/Klimaanlagen, wenn es im Raum oder Gewächshaus zu kalt ist.

Nicht nur die Temperatur, sondern auch das Wasser, mit dem sich die Samen quasi ernähren, ist für eine gute und schnelle Keimung unerlässlich.

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Keimung von selbstblühenden Samen im Wasser

Eine der am häufigsten von Cannabis-Züchtern angewandten Methoden ist das Keimen der Hanfsamen in Wasser. Dies ist eine sehr einfache Methode der Samenkeimung, bei der keine Probleme auftreten sollten, sofern man die konkreten Schritte befolgt hat.

Hier sind die wichtigsten Schritte dieses Verfahrens:

  • Sie tauchen die Hanfsamen in ein Glas oder einen Behälter voller Wasser (streng sterilisiert, um die Vermehrung von Bakterien zu vermeiden). Es ist wichtig, dass die Wassertemperatur bei etwa 20-25ºC liegt.
  • An diesem Punkt drücken die Anbauer die Samen unter die Wasseroberfläche und lassen sie dann schwimmen. Die Samen sollten nach einer Zeitspanne, die normalerweise zwei bis vier Stunden dauert, absinken. Wenn sie während dieser Zeit nicht auf den Boden des Behälters oder des Glases gefallen sind, drückt der Bauer sie mit den Fingern, um dies zu tun.
  • Die Samen entwickeln in etwa eins bis zwei Tagen kleine Wurzeln. An diesem Punkt werden sie zwischen zwei Lagen Baumwolle (Sie können Scheiben verwenden, die viel weniger porös sind als Wattebällchen) oder vorbefeuchtete Papierhandtücher gelegt.
  • Nach einigen Tagen sollte die Wurzel jedes Hanfsamens länger als zwei oder drei Zentimeter sein: Die Züchter können die Hanfsamen endlich in den Boden einpflanzen.
Cannabissamen pflanzen

Keimung von Hanfsamen im Wasser: Hanfsamenkeimung im Wasser: Wie kommt man von der Baumwolle zum Boden?

Nach dem Keimen im Wasser und dem Abschluss dieses Stadiums mit der Baumwolle können die Züchter die Cannabissamen in Töpfe oder in die Erde einpflanzen (oder andere Anbaumethoden wie Aeroponik und Hydroponik anwenden, bei denen keine Erde verwendet wird).

Sie neigen dazu, mit einem Finger ein Loch in den Boden zu bohren, das Saatgut zu nehmen und es mit der Wurzel nach unten in den Boden zu legen. Man bedeckt den Marihuanasamen mit der Erde und befeuchtet ihn vorsichtig, ohne den Samen zu „ertränken“.

Die Züchter kontrollieren den Boden akribisch, damit er ausreichend befeuchtet ist. Wenn der Keimling aus dem Boden kommt und zu wachsen beginnt, befindet er sich in der vegetativen Phase, in der der optimale Lichtzyklus bei circa 18 Std. liegt (einige Züchter setzen den Cannabispflanzen jedoch 24 Stunden Licht pro Tag statt einem 18/6-Zyklus aus).

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Probleme beim Keimen von selbstblühenden Samen? Hier sind die möglichen Ursachen.

Es gibt mehrere Stressfaktoren, die verhindern könnten, dass selbstblühende (aber auch feminisierte oder regelmäßige) Cannabissamen sprießen.

Hier sind die wichtigsten:

  • Cannabissamen sind nicht perfekt reif. Marihuanasamen sollten reif sein, damit sie keimen können. Der Reifegrad wird in der Farbe sichtlich: in der Regel sind unreife Samen grün, die fertigen sind braun oder dunkelgrau.
  • Ungeeignete Keimtemperaturen: Perfekte Temperaturen liegen zwischen 20°C und 25°C und müssen konstant sein.
  • Trockene oder nasse Umgebung. Eine zu trockene Keimung fördert nicht die Bildung von Wurzeln und das Sprießen der Sämlinge; während eine zu feuchte Umgebung (mit Ausnahme der ersten 24/48 Stunden im Wasser) die Samen verrotten lässt.

Jetzt wissen Sie alles über die Keimung von selbstblühenden Hanfsamen. Diese Verfahren können auch bei feminisierten und regulären Samen angewendet werden.

Denken Sie jedoch daran: In Deutschland können Sie keine Marihuanasamen zur Keimung bringen, sondern nur ernten (wenn Sie in einem Land leben, in dem der persönliche Anbau erlaubt ist, dann haben Sie grünes Licht!).

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