Nach unten zeigende Blätter: Warum das bei Cannabis so ist und was man dagegen tun kann

Cannabisblätter zeigen nach unten

Wie alle Pflanzen haben auch Cannabispflanzen ihre eigene Art, ihr Unbehagen mitzuteilen. Bei Cannabispflanzen zum Beispiel zeigen die Blätter oft nach unten. Schauen wir uns einmal an, was das bedeutet

Als gute Fachleute wissen lizenzierte Cannabisanbauer, wie sie den ungesunden Zustand einer Pflanze erkennen können. Eines der häufigsten Anzeichen ist die Tatsache, dass sich die Blätter nach unten drehen oder einrollen können.

Dies bedeutet, dass die Pflanze unter starkem Stress steht und Maßnahmen ergriffen werden müssen, um Ernteausfälle und Produktionseinbußen zu verhindern.

Bevor wir das Problem analysieren und einige praktische Lösungen anbieten, möchten wir Sie einladen, unseren SensorySeeds-Onlineshop zu besuchen, der den Sammlern von Cannabissamen gewidmet ist und eine Fülle von Produkten höchster Qualität (wie BSF Seeds) bietet.

Wir möchten Sie auch daran erinnern, dass die hier angebotenen Ratschläge in keiner Weise einen Anreiz zum Anbau darstellen.

Schauen wir uns also die Ursachen für Stress bei Cannabispflanzen an und die Lösungen, die im Falle von nach unten gerichteten Blättern sofort umgesetzt werden können.

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Mögliche Ursachen für nach unten gerichtete Blätter

Züchter überprüft den Zustand der Cannabisblätter

Hier sind die 5 Hauptursachen für dieses Zeichen des Unwohlseins bei Cannabispflanzen.

1 – Wasserstress

Cannabispflanzen können entweder durch zu viel oder zu wenig Wasser gestresst werden. Wenn Sie beispielsweise während der Sommermonate im Freien anbauen, kann es zu einem starken Niederschlagsmangel kommen, der die Entwicklung der Pflanzen beeinträchtigen kann. Der Boden trocknet aus, und die Pflanzen sehen bald sichtbar schlaff aus, mit nach unten gerichteten Blättern.

Übermäßiges Gießen kann in den Frühlingsmonaten oder im September-Oktober auftreten. Die Lösung für den Wasserstress kann nur in einer ständigen Kontrolle des Wasserhaushalts der Pflanzen bestehen, indem sie bei Bedarf bewässert werden oder in den regenreichsten Monaten eine Abdeckung erhalten.

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2 – Stress durch Hypoxie

Diese Art von Stress tritt auf, wenn nicht genügend Sauerstoff zu den Pflanzenwurzeln gelangt. Dies geschieht vorwiegend, wenn das Substrat zu lange feucht bleibt oder nicht gut entwässert wird. Die Stoffwechselfunktionen der Pflanze werden verlangsamt, die Blätter vergilben und hängen ab.

Um dieses Problem zu lösen, sollten Sie den Pflanzen ein schwammiges, durchlüftetes Substrat zur Verfügung stellen, insbesondere wenn Sie selbstblühende Pflanzen anbauen. Eine Lösung wäre die Herstellung einer Erdmischung mit 30 % Kokos und die Verwendung von Drainagetöpfen.

Zu bedenken ist auch, dass ab 20 Grad der Sauerstoffgehalt im Wasser abnimmt, also gießen Sie die Pflanzen mit kühlem Wasser und vergessen Sie die Gießkannen in der Sonne nicht.

3 – Stress durch falsche Temperatur

Cannabispflanzen leiden sowohl unterzuheißen als auch unter zu kalten Temperaturen. Besonders gestresst sind sie, wenn es tagsüber sehr heiß ist und nachts ein starker Temperaturabfall stattfindet.

Cannabispflanzen haben einen idealen Temperaturbereich zwischen 18 und 29 Grad.

Cannabisanbau mit Temperaturen zwischen 18 und 29 Grad

Es ist wichtig, sie nicht zu lange in der Kälte stehen zu lassen, vorwiegend in den frühen Stadien ihres Lebens, wo extreme Temperaturen ihr Wachstum stoppen könnten. Um Temperaturschwankungen zu vermeiden, sollten die Pflanzen nachts abgedeckt oder tagsüber beschattet werden.

4 – Stress durch Schädlinge und Krankheiten

Vor allem im Freilandanbau ist es möglich, dass die Pflanzen mit Krankheiten infiziert oder von Insekten parasitiert werden. In diesem Fall stoppt das Wachstum, weil die Pflanze ihre Energie auf die Bekämpfung der Infektion konzentriert.

Die Lösung in diesen Fällen ist die Anwendung präventiver Methoden zur Vermeidung von Krankheiten. Wenn die Infektion bereits stattgefunden hat, muss die Pflanze mit den richtigen Produkten und einer guten Unterstützung wie einem leichten Dünger mit Aminosäuren und Vitaminen versorgt werden.

5 – Stress durch Überschuss oder Mangel an Nährstoffen

Oft liegt ein Nährstoffmangel nicht daran, dass nicht genügend Nährstoffe zugeführt werden, sondern dass die Pflanze sie nicht aufnehmen kann.

In vielen Fällen ist dies auf eine übermäßige Ansammlung von Salz im Substrat zurückzuführen. Um dies zu vermeiden, sollten die Wurzeln mit Wasser und ohne Dünger gewaschen werden.

Zum Schluss

Es ist daher klar, dass Cannabispflanzen ständige Pflege und Aufmerksamkeit sowie eine gute Kenntnis sowohl der Probleme, die auftreten können, als auch der möglichen Lösungen benötigen.

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