Cannabis-Pilze: Was sie sind und wie man sie vermeidet

Was sind Cannabispilze und wie kann man ihnen vorbeugen?

Erfahren Sie mehr über Pilze, die für Hanf schädlich sind: Erfahren Sie, welche die gefährlichsten sind und wie erfahrene Hanfanbauer versuchen, sie zu vermeiden.

Pilze sind stille und gefährliche Mikroorganismen, die, wenn sie die günstigsten Bedingungen für ihre Ausbreitung finden, in kürzester Zeit eine ganze Cannabisplantage schädigen können.

Cannabiszüchter wissen, dass es von dem Moment an, in dem die Marihuanasamen gepflanzt werden, bis zur Blütezeit der Pflanzen notwendig ist, sich von ihnen fernzuhalten und zu versuchen, ihr Auftreten zu verhindern.

Doch was sind die gefährlichsten Pilze für Hanfpflanzen?

Und wie können sie verhindert werden?

Hier finden Sie alles, was Sie über Cannabis-Pilze wissen sollten.

Pilzfreie Cannabisplantage

Cannabis-Pilze: Wann sie auftreten und wie man sie vermeidet

Wie alle Pilze mögen auch die Pilze, die Hanfplantagen befallen, eine feuchte, warme und schlecht belüftete Umgebung.

Der erste Schritt zur Verhinderung ihres Auftretens ist die Ausarbeitung eines guten Präventionsplans. Wie?

Hanfbauern, die in Innenräumen anbauen, haben eine viel bessere Chance, sich vor Pilzen zu schützen.

Eine gute Strategie ist die Desinfektion aller Utensilien, Gegenstände und Flächen, die mit den Pflanzen in Berührung kommen, auch während der Keimphase der Cannabissamen.

Auch während der Vegetations- und Blütephase ist es wichtig, die gesamte Anbaufläche perfekt aufgeräumt und sauber zu halten. Achten Sie darauf, alle organischen Rückstände zu entfernen und die Oberflächen mit einer Lösung aus Bleichmitteln und Wasser oder einem Fungizid zu reinigen. Es wäre auch besser, den Showroom mit sauberer Kleidung zu betreten (um zu vermeiden, dass Pilzsporen von draußen eingeschleppt werden).

Ferner ist es wichtig, die Luftfeuchtigkeit zu überwachen, dafür zu sorgen, dass das Belüftungssystem eine ausreichende Luftzirkulation im Raum ermöglicht, und natürlich darauf zu achten, dass die Pflanzen nicht übermäßig bewässert werden.

Hanfanbauer, die im Freien anbauen, können weder die Temperatur noch die Luftfeuchtigkeit kontrollieren (auch weil die Pflanzen dem Regen ausgesetzt sind); sie können jedoch den Anbaubereich sauber und ordentlich halten.

Auch im Freilandanbau ist es wichtig, die organischen Reste der Pflanzen, die sich periodisch auf dem Boden absetzen, rechtzeitig zu entfernen, um zu verhindern, dass sie zu einem Sammelbecken für Keime, Bakterien und Pilzsporen werden.

Beim Einpflanzen aller Hanfpflanzen ist darauf zu achten, dass sie genügend Platz zum Wachsen haben, damit zwischen den einzelnen Pflanzen genügend Luft zirkulieren kann. Und auch die Sauberkeit der Geräte sollte nicht vernachlässigt werden.

Schließlich können Fungizide sowohl im Innen- als auch im Außenanbau als vorbeugende Maßnahme eingesetzt werden. Es gibt verschiedene Arten auf dem Markt, chemische, organische und biologische (Propolis, Nesselmazerat usw.).

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Welches sind die schädlichsten Pilze für Hanf?

Nachdem wir Ihnen erklärt haben, wie Sie das Auftreten von Pilzen verhindern können, möchten Sie wahrscheinlich wissen, welche Pilze für die Cannabispflanzen am bedrohlichsten sind. In Wirklichkeit gibt es viele davon: Pythium, Rost, Fusarium und so weiter.

In den nächsten Zeilen wollen wir Ihnen jedoch die drei häufigsten vorstellen.

Lassen Sie uns beginnen.

Echter Mehltau

Echter Mehltau ist ein Pilz, der den meisten Landwirten bekannt ist, nicht nur Cannabisbauern.

Es sieht aus wie ein weißes Pulver, das sich auf der Ober- und Unterseite der Blätter und manchmal im Stängel der Pflanze ausbreitet. Sie tritt vorwiegend im Freilandanbau auf, wo es komplizierter ist, die Feuchtigkeit in Schach zu halten.

√Es ist wichtig, den echten Mehltau bei Hanf zu bekämpfen, sobald er entdeckt wird: zum einen, weil er sich einfach ausbreitet, und zum anderen, weil es wichtig ist, dass er die Zellmembranen der Pflanze nicht erreicht. Es ist wichtig, starke Fungizide einzusetzen und die befallenen Pflanzenteile abzuschneiden.

Botrytis

Der Botrytis-Pilz kommt vorwiegend in Hanfpflanzen vor, die bereits von Raupen befallen sind.

Die Raupen bohren Löcher in die Knospen, in denen sich ihre Ausscheidungen und viel Feuchtigkeit ablagern. Diese Faktoren begünstigen die Entwicklung des Pilzes und führen dazu, dass die Kronen von innen her zu faulen beginnen und braun werden.

Leider gibt es gegen Botrytis bei Hanf nur wenige Heilmittel. Dieser Pilz breitet sich kurzfristig aus, und wenn man ihn bemerkt, ist es oft schon zu spät, sodass man einen Großteil der Ernte wegwerfen muss.

Wenn Sie ihn bemerken, ist es ratsam, die befallenen Äste sofort zu entfernen, damit die Sporen dieses Schädlings nicht auf die umliegenden Pflanzen übergreifen können. Fungizide sind nicht immer wirksam.

Die beste Taktik ist nach wie vor die Vorbeugung, aber neben der Regulierung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit (soweit möglich) ist es auch wichtig, die Invasion von Raupen zu verhindern, die den Weg für diesen Pilz ebnen.

Hanfblatt durch Pilze geschädigt

Falscher Mehltau

Falscher Mehltau ist auch in Cannabisplantagen sehr verbreitet. Dieser Pilz breitet sich rasant aus und macht sich durch braune und gelbliche Flecken bemerkbar, vorwiegend auf jungen Blättern. Wenn er sich ausbreitet, neigt er dazu, das Grün der Pflanzen zu verblassen und die Blätter fallen ab, bis die Pflanze abstirbt.

Falscher Mehltau breitet sich in der Regel aus, wenn die Luftfeuchtigkeit 50 % übersteigt. Deshalb ist es wichtig, die Umgebungsparameter mit Luftentfeuchtern und Ventilatoren (natürlich in Innenräumen) zu kontrollieren, um sein Auftreten zu verhindern.

Im Freilandanbau wird empfohlen, sowohl systemische als auch Kontaktfungizide einzusetzen.

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Zum Schluss

Wie wir in diesem Artikel gesehen haben, können Pilze eine ernsthafte Bedrohung für Cannabisplantagen darstellen. Es handelt sich um unsichtbare Feinde, die sich nach ihrem plötzlichen Auftreten oft mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten und ganze Ernten gefährden.

Der Schlüssel zu ihrer Bekämpfung ist immer „Prävention“, aber leider reicht das oft nicht aus.

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