Butanextraktion: die Risiken dieser Methode für die Herstellung von BHO

Die Risiken der Butanextraktion von Hanfharzen

Worin diese Methode der Hanfharzgewinnung besteht und warum sie nicht sicher ist

In der wunderbaren Welt des Cannabis gibt es viele interessante Aspekte, und es herrscht nie ein Mangel an Neuigkeiten. Im Blog von SensorySeeds, einer führenden Website für den Verkauf von autoflowering Samen, feminisierten Samen und schnellen Samen, sprechen wir nicht nur über die Eigenschaften der verschiedenen Arten von Marihuanasamen, sondern auch über die Pflanze und ihre Derivate.

In diesem Artikel möchten wir Sie auf eine Methode zur Extraktion von Marihuana-Harz aufmerksam machen und Sie vor den damit verbundenen Risiken warnen.

Hanfharze

Wie man Cannabisharz mit Butan extrahiert

Wenn man an Hanfharz denkt, wird man automatisch mit Haschisch in Verbindung gebracht. Dieses Cannabis-Derivat wird seit Urzeiten durch sehr alte Techniken der Harzgewinnung hergestellt. In Indien zum Beispiel werden sie gewonnen, indem man die Blütenstände der lebenden Pflanzen mit den Händen reibt und dann zu kleinen Eizellen formt; in Nordafrika hingegen werden traditionell die Knospen von den Pflanzen abgetrennt und durch ein Sieb geklopft, um die Trichome zu kleinen Kügelchen zu pressen.

In beiden Fällen ist es nicht möglich, ein Produkt zu erhalten, das frei von Verunreinigungen wie Pflanzenresten, Staub und Insekten ist. Seit einiger Zeit gewinnt jedoch eine verfeinerte Technik zur Extraktion des Hanfharzes an Popularität, mit der ein Trichomextrakt mit THC-Werten von nahezu 80 % gewonnen werden kann. Dabei handelt es sich um eine Butanextraktion, und das gewonnene Derivat wird Butan-Haschöl (BHO) genannt.

Um mit dieser Methode die reinen Harze aus Cannabis zu extrahieren, werden die Blütenstände in ein Metallrohr (oder einen Glasbehälter) gegeben; dieses Rohr wird dann aufrecht über einen Behälter gestülpt (mit einem nach unten gerichteten, durch einen Filter verschlossenen Ende). Von oben wird Butangas eingeleitet, das beim Durchströmen des Grases das Harz auflöst und nach unten transportiert, ohne dabei andere Pflanzenreste oder Chlorophyll mitzunehmen. Sobald der Prozess abgeschlossen ist, verdampft das Gas aus dem Behälter und hinterlässt nur ein goldfarbenes Harz.

Seit ihrer Einführung hat diese Technik die Neugier vieler Cannabisliebhaber geweckt, aber es gibt immer noch viele Zweifel und Unklarheiten, nicht nur wegen der Gefährlichkeit ihrer Anwendung, sondern auch wegen der Risiken, die mit dem Konsum ihres Produkts verbunden sind.

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DIY-Extraktion: eine sehr gefährliche Praxis

Die Butanextraktionsmethode ist vorwiegend in den USA wegen ihrer Gefährlichkeit stark in die Kritik geraten. Um es klar zu sagen: Professionelle Labors verwenden Geräte mit hohen Sicherheitsstandards, und die Mitarbeiter wissen, wie sie die Risiken minimieren können. Problematisch wird es, wenn Amateure diese Art der Gewinnung versuchen: Sie verwenden rudimentäre Geräte und sind sich der Risiken, die sie eingehen, oft nicht bewusst.

Butan ist nämlich ein leicht entzündlicher Stoff, was das ganze Verfahren ziemlich gefährlich macht. Es hat keinen Mangel an Episoden von Explosionen bei Butanextraktionsversuchen durch unerfahrene Leute gegeben, die nach dem Anschauen von Online-Tutorials dachten, sie könnten auf diese Weise Haschischöl herstellen.

Kurz gesagt, Heimwerken kann wertvoll werden, im schlimmsten Fall das Leben kosten! Doch die mit der Extraktionstechnik verbundenen Gefahren sind nicht der einzige Grund, warum BHO in die Kritik geraten ist. Hier ist, was sonst noch an diesem Produkt bedenklich ist.

Gewinnung von Haschischöl

BHO und die mit seiner Verwendung verbundenen Risiken

Butan-Haschöl hat einen großen Vorteil: Im Gegensatz zu Haschisch enthält es außer dem reinen Harz keine Verunreinigungen außerhalb der Pflanze oder der Pflanzenteile. Aber Vorsicht: Es gibt keine Studien, die belegen, dass keine Rückstände eines giftigen Gases auf diesem Produkt verbleiben. Ein professionell extrahiertes BHO sollte keine Spuren von Butan aufweisen, da es im Vakuum gereinigt wird; wenn man jedoch weiß, wie dieses Harz gewonnen wird, und sich nicht absolut sicher ist, dass es keine Gasspuren enthält, gibt das nicht viel Sicherheit.

Außerdem ist das Ergebnis dieser Methode ein Harz mit einem sehr hohen THC-Anteil. Vorhin sprachen wir über Werte von fast 80 %, also fast das Fünffache der Wirkstoffmenge in einem Cannabisblütenstand. Unter normalen Umständen ist die Einnahme einer so hohen THC-Menge nicht tödlich, aber sie kann unangenehme Wirkungen hervorrufen, und diese treten bei dieser Konzentration schneller auf, selbst bei einer sehr niedrigen Dosierung.

Die Einnahme dieses Derivats schließt unangenehme Situationen wie Ohnmacht oder Übelkeit nicht aus und ist daher derzeit nicht sicher.

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Zusammenfassend

In diesem Artikel haben wir diese Technik der Extraktion von Trichomen aus Hanf näher beleuchtet und erklärt, woraus sie besteht. Wir haben auch auf die verschiedenen Risiken dieser Methode hingewiesen, wenn es an Einrichtungen, Ausrüstung und Berufserfahrung mangelt. Wir von SensorySeeds.de raten davon ab, mit dieser Technik Harz aus Marihuanablüten zu gewinnen, nicht nur, weil es gefährlich ist, sondern auch, weil die Keimung von Cannabissamen gesetzlich verboten ist.

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